Kaninchen
Tierart-Leitfaden

Kaninchen

Kaninchen sind strikte enddarmfermentierende Pflanzenfresser; ihre empfindliche Darmflora kann durch Zucker, Stärke und Fette tödlich gestört werden.

0 sicher (0 %) 1 Vorsicht (100 %) 0 giftig (0 %)

1 Lebensmittel für Kaninchen geprüft

Toxikologie-Profil

Fehlender Brechreflex

Anders als die meisten Säugetiere sind Kaninchen anatomisch nicht in der Lage zu erbrechen. Jedes aufgenommene Gift muss den gesamten Magen-Darm-Trakt durchwandern, was die Exposition verlängert und die systemische Aufnahme erhöht.

Störung der Darmflora

Kaninchen sind für bis zu 40 % ihrer Nährstoffe auf Blinddarmbakterien angewiesen. Zucker und Stärke vergären rasch im Blinddarm und erzeugen innerhalb von Stunden Gase und eine tödliche Dysbiose (Magen-Darm-Stillstand).

Oxalat-Anreicherung

Oxalatreiche Lebensmittel (Spinat, Rote-Bete-Blätter, Rhabarber) binden Nahrungskalzium im Harntrakt und führen bei dauerhafter Fütterung zu Nierengrieß und schmerzhaften Blasensteinen.

Am stärksten gefährdete Systeme

Magen-Darm-Trakt Nieren Leber

Gefährlichste Lebensmittel

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