Eine Datenbank, zehn sehr unterschiedliche Stoffwechsel.
Ein für einen Hund harmloser Leckerbissen kann für einen Vogel tödlich sein. Jeder Leitfaden fasst zusammen, wie eine Tierart Futter verarbeitet, und führt direkt zu ihrem klinischen Sicherheitsindex.
Hunde
Hunde sind allesfressende Aasfresser, doch ihr langsamer Leberstoffwechsel macht sie besonders anfällig für Methylxanthine, Lauchgewächse und Xylit.
Katzen
Als obligate Fleischfresser fehlen Katzen mehrere entgiftende Enzyme (insbesondere die Glucuronidierung), daher sind viele für Hunde unbedenkliche Pflanzenstoffe für sie gefährlich.
Kaninchen
Kaninchen sind strikte enddarmfermentierende Pflanzenfresser; ihre empfindliche Darmflora kann durch Zucker, Stärke und Fette tödlich gestört werden.
Vögel
Vögel haben einen extrem schnellen Stoffwechsel und ein Luftsack-Atmungssystem, was sie hochempfindlich für Avocado (Persin), Koffein und Schokolade macht.
Hamster
Hamster sind Allesfresser mit Backentaschen, die sich bei klebrigen oder scharfkantigen Lebensmitteln verstopfen können; ihre winzige Körpermasse macht selbst kleine Giftdosen bedeutsam.
Meerschweinchen
Meerschweinchen können kein eigenes Vitamin C bilden und sind obligate Pflanzenfresser; ihre Ernährung muss ballaststoffreich, zuckerarm und vitamin-C-reich sein.
Reptilien
Reptiliendiäten variieren stark je nach Art; das Kalzium-Phosphor-Verhältnis und die Oxalat-/Goitrogen-Belastung sind die wichtigsten Sicherheitsfragen für pflanzenfressende Reptilien.
Pferde
Pferde sind große Enddarmfermentierer, anfällig für Koliken und Hufrehe; plötzliche Zucker-/Stärkemengen und bestimmte Früchte mit Kernen bergen ernste Risiken.
Fische
Fische brauchen artgerechte Diäten; Überfütterung und fettige oder stärkehaltige menschliche Lebensmittel verschmutzen das Wasser schnell und verursachen Verdauungskrankheiten.
Frettchen
Frettchen sind obligate Fleischfresser mit sehr kurzem Verdauungstrakt; sie können Kohlenhydrate oder Ballaststoffe nicht verdauen, und Zucker kann ein Insulinom auslösen.