Katzen
Tierart-Leitfaden

Katzen

Als obligate Fleischfresser fehlen Katzen mehrere entgiftende Enzyme (insbesondere die Glucuronidierung), daher sind viele für Hunde unbedenkliche Pflanzenstoffe für sie gefährlich.

0 sicher (0 %) 0 Vorsicht (0 %) 1 giftig (100 %)

1 Lebensmittel für Katzen geprüft

Toxikologie-Profil

Glucuronidierungs-Defizit

Katzen fehlt das Leberenzym UGT1A6, wodurch sie gängige Verbindungen wie Paracetamol und viele Pflanzenphenole nicht entgiften können. Diese Substanzen reichern sich schon bei niedrigen Dosen rasch bis zu tödlichen Werten an.

Allium-Überempfindlichkeit

Zwiebel- und Knoblauchdisulfide verursachen bei Katzen schon bei 3× niedrigeren Dosen als bei Hunden eine Heinz-Körper-hämolytische Anämie. Selbst pulverförmige Formen in Babynahrung oder Brühen stellen ein ernstes Risiko dar.

Toxizität ätherischer Öle

Teebaumöl, Polei-Minze und viele aus Zitrusfrüchten gewonnene Öle werden rasch über Haut und Darm aufgenommen. Ohne ausreichende Glucuronidierung reichern sie sich an und führen zu Leberversagen und neurologischem Kollaps.

Am stärksten gefährdete Systeme

Leber Rote Blutkörperchen Nieren Nervensystem

Gefährlichste Lebensmittel

  1. 1 Zwiebeln

0 von 1 Lebensmitteln werden angezeigt

Filter zurücksetzen

Keine Lebensmittel entsprechen Ihren Filtern

Passen Sie Urteil, Kategorie oder Suchbegriff an, um das Gesuchte zu finden.

Alle Filter zurücksetzen