Reptilien
Tierart-Leitfaden

Reptilien

Reptiliendiäten variieren stark je nach Art; das Kalzium-Phosphor-Verhältnis und die Oxalat-/Goitrogen-Belastung sind die wichtigsten Sicherheitsfragen für pflanzenfressende Reptilien.

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1 Lebensmittel für Reptilien geprüft

Toxikologie-Profil

Kalzium-Phosphor-Ungleichgewicht

Ein Ca:P-Verhältnis unter 1:1 in der Nahrung löst die metabolische Knochenkrankheit (MBD) aus. Phosphorreiche Lebensmittel (Hülsenfrüchte, Getreide, Fleisch bei Pflanzenfressern) bewirken, dass die Nebenschilddrüse Kalzium aus den Knochen löst, was zu Frakturen und Lähmung führt.

Goitrogen-Anreicherung

Kreuzblütler — Grünkohl, Kohl, Brokkoli, Pak Choi — enthalten Goitrogene, die bei wiederholter Fütterung die Jodaufnahme blockieren und die Schilddrüsenfunktion unterdrücken, was Lethargie, Gewichtsverlust und Kropf verursacht.

Oxalat-Bindung

Spinat, Rote-Bete-Blätter und Mangold sind reich an Oxalsäure, die das von Reptilien aus der Nahrung aufgenommene Kalzium bindet. Dauerhafte Fütterung erhöht das Risiko einer Knochenkrankheit, selbst wenn das Ca:P-Verhältnis ausreichend erscheint.

Am stärksten gefährdete Systeme

Skelettsystem Schilddrüse Nieren Nervensystem

Gefährlichste Lebensmittel

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