Hunde
Tierart-Leitfaden

Hunde

Hunde sind allesfressende Aasfresser, doch ihr langsamer Leberstoffwechsel macht sie besonders anfällig für Methylxanthine, Lauchgewächse und Xylit.

2 sicher (29 %) 3 Vorsicht (43 %) 2 giftig (29 %)

7 Lebensmittel für Hunde geprüft

Toxikologie-Profil

Methylxanthin-Empfindlichkeit

Theobromin und Koffein werden bei Hunden extrem langsam verstoffwechselt, was zu Herzrhythmusstörungen und Krampfanfällen führt. Dunkle Schokolade kann bereits bei Dosen von nur 100–150 mg/kg Körpergewicht tödlich sein.

Allium-Toxikose

Zwiebeln, Knoblauch, Lauch und Schnittlauch enthalten Organoschwefelverbindungen, die rote Blutkörperchen oxidieren und eine Heinz-Körper-hämolytische Anämie verursachen. Symptome können 3–5 Tage nach einer einzigen großen Exposition auftreten.

Xylit-Hypoglykämie

Schon kleine Mengen Xylit (enthalten in zuckerfreiem Kaugummi, Backwaren und Erdnussbutter) lösen eine massive Insulinausschüttung aus und verursachen innerhalb von 30–60 Minuten eine lebensbedrohliche Hypoglykämie.

Am stärksten gefährdete Systeme

Leber Herz Rote Blutkörperchen Nieren

Gefährlichste Lebensmittel

  1. 1 Schokolade
  2. 2 Rosinen

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Caution

Grünkohl

Grünkohl ist für Hunde in kleinen Mengen ungefährlich und enthält wertvolle Nährstoffe, birgt aber bei regelmäßiger oder großer Zufuhr reale Risiken. Die enthaltenen Glukosinolate und Oxalate können die Schilddrüsenfunktion beeinträchtigen und die Nieren belasten. Als gelegentlicher Leckerbissen ist Grünkohl tolerierbar – als fester Bestandteil des Futterplans jedoch nicht empfehlenswert.

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Caution

Spinat

Spinat ist für Hunde in kleinen Mengen grundsätzlich ungefährlich und liefert nützliche Nährstoffe. Problematisch wird er erst bei regelmäßig hohen Mengen, da der enthaltene Oxalsäuregehalt die Kalziumaufnahme hemmt und bei anfälligen Tieren die Nierenfunktion langfristig belasten kann. Gesunde Hunde ohne Vorerkrankungen können gelegentlich eine kleine Portion Spinat erhalten – als tägliche Beigabe ist er jedoch nicht geeignet.

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Safe

Paprika

Paprika (Capsicum annuum) ist für Hunde grundsätzlich ungiftig und kann in angemessenen Mengen bedenkenlos verfüttert werden. Rote, gelbe und orangefarbene Sorten sind besonders nährstoffreich und liefern wertvolle Antioxidantien sowie Vitamin C. Grüne Paprika enthält etwas mehr Solanin und schmeckt für viele Hunde weniger attraktiv, ist aber ebenfalls nicht toxisch.

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Safe

Gurke

Gurken sind für Hunde unbedenklich und sogar eine ausgesprochen kalorienarme, wasserreiche Ergänzung zur täglichen Ernährung. Sie enthalten keine hundetoxischen Verbindungen und können als gelegentlicher Snack oder Trainingsbelohnung bedenkenlos gereicht werden. Einzig übermäßige Mengen können leichte Verdauungsbeschwerden verursachen.

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