Hunde
Hunde sind allesfressende Aasfresser, doch ihr langsamer Leberstoffwechsel macht sie besonders anfällig für Methylxanthine, Lauchgewächse und Xylit.
7 Lebensmittel für Hunde geprüft
Toxikologie-Profil
Methylxanthin-Empfindlichkeit
Theobromin und Koffein werden bei Hunden extrem langsam verstoffwechselt, was zu Herzrhythmusstörungen und Krampfanfällen führt. Dunkle Schokolade kann bereits bei Dosen von nur 100–150 mg/kg Körpergewicht tödlich sein.
Allium-Toxikose
Zwiebeln, Knoblauch, Lauch und Schnittlauch enthalten Organoschwefelverbindungen, die rote Blutkörperchen oxidieren und eine Heinz-Körper-hämolytische Anämie verursachen. Symptome können 3–5 Tage nach einer einzigen großen Exposition auftreten.
Xylit-Hypoglykämie
Schon kleine Mengen Xylit (enthalten in zuckerfreiem Kaugummi, Backwaren und Erdnussbutter) lösen eine massive Insulinausschüttung aus und verursachen innerhalb von 30–60 Minuten eine lebensbedrohliche Hypoglykämie.
Am stärksten gefährdete Systeme
Gefährlichste Lebensmittel
Alle 7 geprüften Lebensmittel
Lebensmittelkategorie
2 von 7 Lebensmitteln werden angezeigt
Filter zurücksetzenSchokolade
Schokolade ist für Hunde giftig. Das enthaltene Theobromin und Koffein kann Erbrechen, Herzrasen, Muskelzittern und Krampfanfälle auslösen – je dunkler die Schokolade, desto größer die Gefahr.
Rosinen
Rosinen gehören zu den gefährlichsten Lebensmitteln, die ein Hund versehentlich fressen kann. Bereits wenige Gramm pro Kilogramm Körpergewicht können akutes Nierenversagen auslösen – mit potenziell tödlichem Ausgang. Es existiert keine bekannte sichere Menge; selbst einzelne Rosinen haben bei manchen Hunden schwere Vergiftungen verursacht.