Kaninchen
Kaninchen sind strikte enddarmfermentierende Pflanzenfresser; ihre empfindliche Darmflora kann durch Zucker, Stärke und Fette tödlich gestört werden.
9 Lebensmittel für Kaninchen geprüft
Toxikologie-Profil
Fehlender Brechreflex
Anders als die meisten Säugetiere sind Kaninchen anatomisch nicht in der Lage zu erbrechen. Jedes aufgenommene Gift muss den gesamten Magen-Darm-Trakt durchwandern, was die Exposition verlängert und die systemische Aufnahme erhöht.
Störung der Darmflora
Kaninchen sind für bis zu 40 % ihrer Nährstoffe auf Blinddarmbakterien angewiesen. Zucker und Stärke vergären rasch im Blinddarm und erzeugen innerhalb von Stunden Gase und eine tödliche Dysbiose (Magen-Darm-Stillstand).
Oxalat-Anreicherung
Oxalatreiche Lebensmittel (Spinat, Rote-Bete-Blätter, Rhabarber) binden Nahrungskalzium im Harntrakt und führen bei dauerhafter Fütterung zu Nierengrieß und schmerzhaften Blasensteinen.
Am stärksten gefährdete Systeme
Gefährlichste Lebensmittel
Alle 9 geprüften Lebensmittel
Lebensmittelkategorie
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Filter zurücksetzenLachs
Lachs ist für Kaninchen hochgradig giftig und darf ihnen unter keinen Umständen gegeben werden. Als obligate Herbivoren ist ihr Verdauungssystem physiologisch nicht auf tierisches Protein ausgelegt, und Fischfett sowie Histamine können schwere Organschäden auslösen. Bereits kleinste Mengen können lebensbedrohliche Symptome verursachen.
Mehlwürmer
Mehlwürmer sind für Kaninchen gefährlich und sollten unter keinen Umständen gefüttert werden. Als obligate Herbivoren besitzt der Kaninchendarm weder die Enzyme noch die Mikrobiota, um tierisches Protein und Insektenfett sicher zu verarbeiten. Schon kleine Mengen können schwere gastrointestinale und metabolische Störungen auslösen.