Katzen

Dürfen Katzen ... fressen?
Futtersicherheits-Index

Fundierte Toxizitätsprofile, sichere Zubereitungsprotokolle und Nährstoffanalysen für die Ernährung von Katzen. Laufend von Veterinärtoxikologen überprüft.

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Knochen

Caution Proteine

Knochen gehören zu den physikalisch gefährlichsten Lebensmitteln, die Katzen angeboten werden können – besonders wenn sie gekocht sind. Gesplitterte Knochenfragmente können die Speiseröhre, den Magen oder den Darm perforieren und binnen Stunden eine lebensbedrohliche Peritonitis auslösen. Rohe Knochen sind unter strenger Aufsicht und bei richtiger Auswahl etwas weniger riskant, erfordern aber dennoch klinisches Urteilsvermögen.

Klinische Anmerkung: Physikalisches Risiko durch Splitterbildung – keine chemische Toxizität, aber potenziell lebensbedrohliche Obstruktion und Perforation.
Toxizitätsindex 52/100
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Pistazien

Caution Nüsse & Samen

Pistazien sind für Katzen nicht akut lebensgefährlich, aber auch keineswegs harmlos. Ihr hoher Fett- und Salzgehalt sowie mögliche Schimmelkontamination (Aflatoxine) machen sie zu einem ungeeigneten Snack. Katzenhalter sollten Pistazien grundsätzlich aus der Reichweite ihrer Tiere fernhalten.

Klinische Anmerkung: Gastrointestinale Reizung + Pankreasrisiko + potenzielle Mykotoxinbelastung
Toxizitätsindex 42/100
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Zimt

Caution Kräuter

Zimt ist für Katzen nicht akut lebensbedrohlich, aber auch kein harmloses Gewürz. Schon kleine Mengen Zimtpulver können Schleimhautreizungen und Magen-Darm-Beschwerden auslösen, während Zimtöl selbst in geringen Dosen ernsthafte Reaktionen hervorrufen kann. Katzenbesitzer sollten ihr Tier konsequent von Zimt fernhalten.

Klinische Anmerkung: Cinnamaldehyd und ätherische Öle: Schleimhaut- und Lebertoxizität möglich
Toxizitätsindex 38/100
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Tomaten

Caution Obst

Reife Tomaten sind für Katzen in kleinen Mengen nur gering giftig, doch grüne Pflanzenteile – Blätter, Stiele und unreife Früchte – enthalten Solanin und Tomatin in relevanten Konzentrationen. Eine Katze, die versehentlich an einem Tomatenstrauch knabbert, ist daher gefährdeter als eine, die ein winziges Stück reife Tomate frisst. Vorsicht ist dennoch generell angebracht, da Katzen empfindlicher auf Solanin-Alkaloide reagieren als viele andere Spezies.

Klinische Anmerkung: Solanin/Tomatin-Toxizität – grüne Pflanzenteile kritischer als reifes Fruchtfleisch
Toxizitätsindex 28/100
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