Kaninchen

Dürfen Kaninchen ... fressen?
Futtersicherheits-Index

Fundierte Toxizitätsprofile, sichere Zubereitungsprotokolle und Nährstoffanalysen für die Ernährung von Kaninchen. Laufend von Veterinärtoxikologen überprüft.

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Mandeln

Caution Nüsse & Samen

Mandeln sind für Kaninchen nicht akut tödlich, aber mit erheblichen Gesundheitsrisiken verbunden, die ernstgenommen werden müssen. Ihr hoher Fett- und Proteingehalt überfordert das empfindliche Verdauungssystem der Kaninchen und kann zu gefährlicher Magen-Darm-Stase führen. Bereits 1–2 Mandeln reichen aus, um bei kleineren Tieren klinische Symptome auszulösen.

Klinische Anmerkung: GI-Stase-Risiko und hepatotoxisches Potenzial bei wiederholter Aufnahme; Tierarztvorstellung empfohlen.
Toxizitätsindex 62/100
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Kirschen

Caution Obst

Kirschen sind für Kaninchen eine zweischneidige Angelegenheit: Das Fruchtfleisch ist in kleinen Mengen tolerierbar, aber Kerne, Stiele und Blätter enthalten cyanogene Glykoside, die ernsthaften Schaden anrichten können. Schon ein einziger angebissener Kern kann für ein Kaninchen kritisch werden. Wer seinem Tier Kirschen anbieten möchte, muss äußerst sorgfältig vorgehen.

Klinische Anmerkung: Cyanogene Glykoside im Kern; Zuckergehalt belastet den empfindlichen Kaninchen-Darm
Toxizitätsindex 52/100
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Dürfen Kaninchen Karotten fressen? — Caution

Karotten

Caution Gemüse

Karotten sind für Kaninchen nicht giftig, aber ein zuckerhaltiges Wurzelgemüse und kein Grundnahrungsmittel. Geben Sie nur gelegentlich ein kleines Stück — das Klischee, Kaninchen lebten von Karotten, ist ein Mythos.

Klinische Anmerkung: Hoher natürlicher Zuckergehalt; Überfütterung birgt Risiken für Darmdysbiose, weichen Kot und Übergewicht. Heu muss die Ernährungsgrundlage bleiben.
Toxizitätsindex 35/100
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Zimt

Caution Kräuter

Zimt ist für Kaninchen nicht akut tödlich, aber auch kein unbedenkliches Futter. Besonders Cassia-Zimt enthält erhebliche Mengen Cumarin, das bei regelmäßiger Aufnahme die empfindliche Kaninchenleber belasten kann. Gelegentlicher, minimaler Kontakt ist weniger gefährlich als regelmäßiges Verfüttern.

Klinische Anmerkung: Cumarin-Hepatotoxizität möglich; GI-Reizung bei akuter Aufnahme
Toxizitätsindex 28/100
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Birnen

Caution Obst

Birnen sind für Kaninchen kein Gift, müssen aber mit Bedacht gefüttert werden. Das zuckerreiche Fruchtfleisch kann bei zu großen Mengen die empfindliche Darmflora aus dem Gleichgewicht bringen und Verdauungsstörungen auslösen. Die Kerne hingegen enthalten cyanogene Glykoside und sind in jeder Menge strikt zu meiden.

Klinische Anmerkung: Zuckerreiche Frucht — Kerne cyanogen — Dosierung entscheidend
Toxizitätsindex 22/100
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Ingwer

Caution Kräuter

Ingwer ist für Kaninchen nicht akut giftig, gehört aber zu den Lebensmitteln, bei denen Vorsicht geboten ist. Die scharfen ätherischen Öle und Gingerole können die empfindliche Magen-Darm-Flora des Kaninchens reizen und die lebenswichtige Darmmotilität stören. Kleine Mengen als gelegentliche Ausnahme sind tolerierbar, eine regelmäßige Gabe wird jedoch nicht empfohlen.

Klinische Anmerkung: Magen-Darm-Reizung möglich; keine etablierte sichere Dosis bekannt
Toxizitätsindex 22/100
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