Reptilien
Reptiliendiäten variieren stark je nach Art; das Kalzium-Phosphor-Verhältnis und die Oxalat-/Goitrogen-Belastung sind die wichtigsten Sicherheitsfragen für pflanzenfressende Reptilien.
6 Lebensmittel für Reptilien geprüft
Toxikologie-Profil
Kalzium-Phosphor-Ungleichgewicht
Ein Ca:P-Verhältnis unter 1:1 in der Nahrung löst die metabolische Knochenkrankheit (MBD) aus. Phosphorreiche Lebensmittel (Hülsenfrüchte, Getreide, Fleisch bei Pflanzenfressern) bewirken, dass die Nebenschilddrüse Kalzium aus den Knochen löst, was zu Frakturen und Lähmung führt.
Goitrogen-Anreicherung
Kreuzblütler — Grünkohl, Kohl, Brokkoli, Pak Choi — enthalten Goitrogene, die bei wiederholter Fütterung die Jodaufnahme blockieren und die Schilddrüsenfunktion unterdrücken, was Lethargie, Gewichtsverlust und Kropf verursacht.
Oxalat-Bindung
Spinat, Rote-Bete-Blätter und Mangold sind reich an Oxalsäure, die das von Reptilien aus der Nahrung aufgenommene Kalzium bindet. Dauerhafte Fütterung erhöht das Risiko einer Knochenkrankheit, selbst wenn das Ca:P-Verhältnis ausreichend erscheint.
Am stärksten gefährdete Systeme
Gefährlichste Lebensmittel
Alle 6 geprüften Lebensmittel
Lebensmittelkategorie
2 von 6 Lebensmitteln werden angezeigt
Filter zurücksetzenSpinat
Spinat ist für pflanzenfressende Reptilien nicht giftig, aber reich an Oxalaten, die Kalzium binden. Zu häufig gefüttert kann er zu metabolischer Knochenerkrankung beitragen, daher nur gelegentlich anbieten.
Süßkartoffel
Süßkartoffeln sind für die meisten Reptilien eine unbedenkliche und nährstoffreiche Ergänzung des Speiseplans. Gekocht und in angemessenen Mengen angeboten, liefern sie wertvolle Vitamine und Ballaststoffe ohne toxische Wirkung. Lediglich übermäßige Fütterung kann zu Verdauungsproblemen führen.