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Dürfen Pferde Äpfel fressen?

Aktualisiert May 2026
Allgemein sicher

Ein klassisches Leckerli, in Maßen

Die meisten Pferde lieben Äpfel und sie sind als gelegentliches Leckerli völlig sicher. Auf zwei Dinge sollte man achten: die Schlundverstopfung — durch das Füttern eines ganzen Apfels — und den Zucker, da große Mengen die Verdauung stören oder bei gefährdeten Pferden Hufrehe auslösen können.

Schweregrad
Keine bei korrekter Fütterung
Toxische Dosis
Nur als Leckerli
Einsetzzeit
Entfällt (Zucker-/Schlundrisiko)
Behandlung
Nicht nötig bei sicherer Fütterung
Zum Teilen geeignet

Allgemein sicher zu füttern

Äpfel ist für pferde allgemein sicher, wenn es richtig zubereitet und in Maßen als Teil einer ausgewogenen Ernährung gefüttert wird.

Sind Äpfel gut für Pferde?

Äpfel

Äpfel — pferde.

Äpfel sind ein wohltuendes, schmackhaftes Leckerli, das die meisten Pferde lieben. Sie liefern Ballaststoffe, einige Vitamine und einen hohen Wassergehalt, und ihre natürliche Süße macht sie ideal zum Belohnen oder zum Verstecken von Medikamenten. Als gelegentliches Leckerli neben dem Raufutter passen sie gut in eine gesunde Ernährung.

Es gibt zwei praktische Vorsichtshinweise. Ein ganzer Apfel kann sich in der Speiseröhre festsetzen und eine Schlundverstopfung verursachen, daher sollten Äpfel immer in Stücke geschnitten werden. Und da Äpfel zuckerhaltig sind, sollten Pferde, die zu Hufrehe, Insulinresistenz oder Kolik neigen, sie streng begrenzt bekommen.

In Stücke schneiden, um Schlundverstopfung zu verhindern

Schneiden Sie Äpfel immer in Stücke, statt sie ganz zu füttern. Pferde kauen einen ganzen Apfel möglicherweise nicht richtig, was eine erschreckende Schlundverstopfung verursachen kann.

Gesundheitliche Vorteile

Sehr schmackhaft, ideal als Belohnung
Gute Ballaststoffquelle
Hoher Wassergehalt zur Flüssigkeitsversorgung
Liefert die Vitamine A und C
Fettarm
Nützlich zum Verstecken von Medikamenten

Dosis & Schweregrad

Äpfel sind ein Leckerli, kein Futter. Der folgende Leitfaden zeigt sinnvolle Mengen für ein durchschnittliches Pferd.

Ein oder zwei Scheiben
gelegentliches Leckerli
Ideal
In Stücke schneiden
Ein ganzer Apfel, geschnitten
ab und zu
Gelegentlich in Ordnung
Trotzdem auf Zucker achten
Mehrere Äpfel täglich
zu viel Zucker
Zu viel
Kolik-/Hufrehe-Risiko

So füttern Sie Äpfel sicher

  1. 1

    Immer in Stücke schneiden. Das Schneiden verhindert, dass ein ganzer Apfel eine Schlundverstopfung verursacht.

  2. 2

    Bei einer Leckerli-Menge bleiben. Ein bis zwei Scheiben sind genug; Raufutter sollte die Grundlage der Ernährung bleiben.

  3. 3

    Bei großen Mengen das Kerngehäuse entfernen. Kerne in winzigen Mengen sind harmlos, aber entsorgen Sie die Kerngehäuse, wenn Sie mehrere füttern.

  4. 4

    Bei gefährdeten Pferden begrenzen. Bei Ponys, die zu Hufrehe oder Insulinproblemen neigen, vermeiden oder minimieren.

Das könnten Sie auch probieren

Wechseln Sie Äpfel mit anderen pferdesicheren Leckerlis ab, um die Belohnung abwechslungsreich zu gestalten.

Karotten

Ein klassisches, knackiges Leckerli; längs schneiden, um Schlundverstopfung zu verhindern.

Bananen

Weich, süß und in kleinen Mengen, mitsamt Schale, sehr beliebt.

Wassermelone

Ein erfrischendes Leckerli; auch die Schale ist in kleinen Stücken sicher.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Äpfel darf ein Pferd fressen?
Äpfel sind ein Leckerli, daher sind ein bis zwei Scheiben auf einmal ideal, und ein ganzer geschnittener Apfel ist für die meisten Pferde gelegentlich in Ordnung. Große tägliche Mengen liefern zu viel Zucker und sollten vermieden werden.
Sind Apfelkerne für Pferde gefährlich?
Apfelkerne enthalten Spuren von Amygdalin, aber die winzige Menge in einigen Kernen ist für ein großes Pferd harmlos. Wenn Sie mehrere Äpfel füttern, ist es sinnvoll, die Kerngehäuse zu entfernen.
Dürfen hufrehegefährdete Pferde Äpfel fressen?
Pferde, die zu Hufrehe oder Insulinresistenz neigen, sollten Äpfel wegen des Zuckers streng begrenzt oder gar nicht bekommen. Fragen Sie Ihre Tierärztin nach sicheren Leckerlis für gefährdete Pferde.

Quellen & Referenzen

  1. Merck Veterinary Manual — Feeding and Treats for Horses
  2. American Association of Equine Practitioners — Treats and Laminitis (2024)
  3. Equine Veterinary Journal — Dietary sugar and laminitis risk
Dra. Carmen Ortega

Über die Autorin: Dra. Carmen Ortega

Veterinär-Ernährungsspezialistin

Diplomierte Veterinärernährungsexpertin mit Fokus auf artgerechte Diäten und präventive Fütterung, Hauptautorin unserer Ernährungsempfehlungen.

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